Business Profile
1. Allgemeine Daten:
Firmenname: Interform Fenster GmbH
Branchen: Handel - Bau- und Heimwerkerbedarf, Handel – Reinigungsmittel,Handel - Sonstiger Einzelhandel
Produktgruppen: Dachflächenfenster, Zubehör, Tageslicht-Spots
Abteilungen: Einkauf & Lager, Verkauf, Marekting, Personalmanagement, Sekretariat, Rechnungswesen
Partnerfirma: VELUX Österreich GmbH, Veluxstraße 1,A-2120 Wolkersdorf
2. Pädagogisches Unterrichtskonzept: ÜFA-Vision für Betrieb und Lernort
Betrieb:
Wir sind bemüht unsere Produkte am Markt regelmäßig zu vertreiben um dadurch auch in angrenzenden Ländern Marktanteile dazugewinnen zu können. Wir wollen den Markt und somit die Marktführerschaft ständig erweitern. Es ist uns wichtig einen hohen Servicegrad zu erreichen. Unser Firmenname soll stets mit bester Qualität unserer Produkte in Verbindung gebracht werden.
Lernort:
Einen Lernort schaffen, an dem die Schüler:innen selbstständig tätig werden und eigenverantwortlich handeln. Es steht das "Learngin by Doing" im Vordergrund. Wirtschaftliche Zusammenhänge sollen so verstanden und überfachliche Kompetenzen wie Teamarbeit, Eigenverantwortung und Problemlösefähigkeit entwickeln werden.
Die Nutzung der EDV sowie branchentypischer Software (z.B. Lohnbot, ELDA, Winline, ...) soll das Arbeiten in einem modernen Unternehmen simulieren.
Rolle der Lehrperson:
Die Lehrperson hat in eine flexible und unterstützende Rolle. Sie fördert die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler*innen und steht als Coach, Moderator und Berater zur Verfügung. Sie kontrolliert den Output der ÜFA-Einheiten und gibt laufend persönliches Feedback an die Schüler:innen.
3. Konkrete Überlegungen zum Thema Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Nachhaltigkeit: Wir wollen vermehrt Produkte zum Energiesparen bewerben: z.B. Tageslichtspot und Rolläden zum Energiesparen. Wir wollen aber auch Nachhaltigkeit in unserer Firma leben und vermehrt bei Firmen bestellen, die nachhaltige Lösungen anbieten – Augenmerk auf Bio-Herstellung und Fair-Trade.
Das Credo "Digitalisierung statt Papierverbrauch" steht im Vordergrund. Papierausdrucke sollen weitestgehend vermieden werden, bspw. durch digitale Angebote oder Rechnungslegung.
Digitalisierung: Unsere Übungsfirma hat ihre Daten auf One-Drive gespeichert, wirbt auch über diverse soziale Medien und verwendet unterschiedlichste Softwareprodukte zur Darstellung der Prozesse in der ÜFA.
Die Produkte werden auch über den Marketplace angeboten.
Damit eine Schülergeneration der anderen ihr Wissen weitergeben kann, wollen wir Lernvideos, Podcasts und Schulungsunterlagen erstellen.
Vermehrt sollen auch EXCEL-Kenntnisse, wie PIVOT-Tabellen bei Umfrage- oder Umsatzauswertungen zum Einsatz kommen.
Im Verkauf wird vermehrt ein Fokus auf Online-Verkaufsgespräche gelegt.
4. Strategische Ziele für den Betrieb
- Marktführerschaft halten
- Kunden aus angrenzenden Ländern gewinnen
- Steigerung des Umsatzes von nachhaltigen Produkten wie zum Beispiel Tageslichtspots und Rolläden
- Überarbeitung der Website und Erstellung von Lernvideos und Podcasts für die nachfolgenden ÜFA Generationen
- Die Anzahl an Neukunden steigern
- Mahnungen vermeiden und Skontos ausnützen
- Fehlmengen vermeiden und damit den Kunden einen hohen Servicegrad bieten
5. Pädagogische Ziele
- Die Schüler:innen sollen vermehrt nachhaltig einkaufen und auf die Bio-Herstellung und Fairtrade Angebote achten
- Förderung des eigenverantwortlichen und zielorientierten Arbeitens im Rahmen der Organisation des Standes am Tag der offenen Tür und der Durchführung einer Inhouse-Messe
- Arbeiten im Team – alle ziehen an einem Strang
- Schaffung eines klaren Ordnungsrahmens
- Vertiefung der Excel Kenntnisse wie zum Beispiel die Verwendung von Pivot Tabellen bei Umfragen und Umsatzauswertungen
- Schüler:innen sollen selbständig arbeiten und die erste Job Rotation bis Ende des Semesters 2024/25 vornehmen
- Gute Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und gemeinsames Auftreten bei Veranstaltungen wie zum Beispiel am Tag der offenen Tür
6. Strategische Ziele für den Lernort
- Richtige Abwicklung von Bestellungen
- Rechtzeitige Zahlung der Rechnung und Inanspruchnahme des Skontos
- Sachlich output-orientierter Informationsaustausch zwischen den Abteilungen sowie den einzelnen Übungsfirmen erhöhen
- Konflikte innerhalb einer Abteilung bzw. zwischen den Unternehmen lösen können
- Selbstorganisation der Mitarbeiter:innen fördern
7. Planung und Beschreibung der Umsetzungsmaßnahmen für einen gewählten Jahresschwerpunkt
- Absatzsteigerung um 10 % durch vermehrten Einsatz von Social Media und direkter Ansprache der Zielgruppen bspw. durch Online-Verkaufsgespräche
- Schnelle und fehlerfreie Abwicklung von Aufträgen innerhalb von 10 Tagen ab Auftragserhalt
Ziel: Steigerung der digitalen Kompetenz sowie der Prozesse im Unternehmen
Jahresschwerpunkte für den Lernort:
- Das eigenverantwortliche und zielorientierte Arbeiten soll gefördert werden
- Teilnahme an:
o ÜFA-Messe
o In-House-Messe
o Erfolgreiche ÜFA-Zertifizierung
Beispiel 1: Jahresschwerpunkte
In-House-Messe/ÜFA-Messe
PLAN: Durchführung von einer In-House-Messe/ ÜFA-Messe bis März
DO: Organisation der erforderlichen Tätigkeiten in den einzelnen Abteilungen
und Zuordnung der einzelnen Verantwortlichkeiten, Erstellung eines
Werbeplanes, sowie eines Projektplanes im Sinne des
Projektmanagements
CHECK: Laufende Kontrolle der Termineinhaltung und der Einzelergebnisse,
Endkontrolle vor dem Event
ACT: Fehler-Analyse und Dokumentation des Verbesserungspotentials
Beispiel 2: Jahresschwerpunkte
Schwerpunkt: Teilnahme am ÜFA-Zertifikat 2025
PLAN: Erreichung des Zertifikats im April 2025
DO: Organisation der erforderlichen Tätigkeiten in den einzelnen Abteilungen
und Zuordnung der einzelnen Verantwortlichkeiten, Erstellung eines
Terminplanes
CHECK: Laufende Kontrolle der Termineinhaltung und der Einzelergebnisse,
Endkontrolle vor Abgabe
ACT: Fehler-Analyse und Dokumentation des Verbesserungspotentials